Die Moseltagung in der Presse

“Gib acht”(8)

Zur inzwischen 8. Moseltagung kamen 127 Teilnehmer weit über die Grenzen der veranstaltenden Verbände hinaus. Informationen, Diskussionen, Unterhaltung und Genuss- dieser Mix kommt immer wieder an. Bei eingefleischten Moseltagungsfans ebenso wie offenbar bei den vielen neuen Gästen in diesem Jahr.

Noch bevor der erste Workshop startete, erwartete die Besucher der Moseltagung ein kleines Event. Auf einer Wiese des Golfhotels Jakobsberg stellte Falkner Axel Schröder insgesamt drei verschiedene Greifvogelarten vor, davon zwei, die auch in der Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden können und eine Eule, die ungeeignet ist, um sie als Helfer für Schädlingsbekämpfer einzusetzen, aber wunderschön anzusehen. Die mitgebrachten Vögel selbst allerdings waren reine Showvögel, die so dressiert worden sind, dass sie das Publikum anfliegen und so bei Vorführungen ein ganz besonders hautnahes Erlebnis möglich wird. Die tatsächlich in Bekämpfungssituationen eingesetzten Tiere blieben zu Hause.
Die Workshops richteten sich allesamt wie üblich bei der Moseltagung an den Schädlingsbekämpfer als Unternehmer. Entsprechend wurden die Themen gestaltet.

Green Pest Control
„Gib’ Acht auf Deine Umwelt“ lautete der Titel von Workshop A. Und ein Workshop im wörtlichen Sinne war dies tatsächlich teilweise. Nach einer Einführung ins Thema durch Martin Claus und einer Erarbeitung bespielhafter alternativer Lösungsmethoden für bestimmte Bekämpfungsherausforderungen, sollten die Workshop-Teilnehmer in Kleingruppen Argumente erarbeiten, um den Kunden von der alternativen Strategie zu überzeugen. Anschließend trug jede Gruppe ihre Ergebnisse vor. Martin Claus informierte außerdem noch über die Idee, einen „Bio-Standard“ für Schädlingsbekämpfung zu entwickeln, um ökologische Schädlingsbekämpfung quali- und quantifizierbar zu machen.
In den Raum stellte er ein mögliches GPC-Siegel. GPC soll stehen für Green Pest Control. Die Idee eines Siegels für ökologische Bekämpfung wurde außerhalb der Workshops immer wieder von Teilnehmern diskutiert.

Quelle: DpS 12/2017, Dagmar Rose


James Bond jagt den Superschädling (7)

Die Moseltagung geht bereits in ihre 007. Auflage.
Passend zu dieser Zahl stand das Event ganz im Zeichen von James Bond, der – genau wie die Schädlingsbekämpfer – die Lizenz zum Töten besitzt. Um die intensiven Workshops wurde ein Unterhaltungsprogramm organisiert, das den Agenten in den Fokus gerückt hat.
Das erste Highlight erwartete die Besucher bereits vor dem Einchecken ins Hotel Jakobsberg: Das neue James-Bond-Auto war
vor dem Hotel geparkt und konnte das ganze Wochenende lang bewundert werden. Doch viel Zeit dafür blieb nicht, schließlich war das Wochenende durchgeplant mit Workshops und Unterhaltungsprogramm. Wer zwischendurch doch eine freie Minute fand, konnte
das Wellness-Angebot des Hotels nutzen oder aber die Fahrzeugeinrichtung von Bott bewundern. Die Firma war mit zwei Mitarbeitern vor Ort und hat ein eigenes Fahrzeug ausgestellt und das Auto eines Schädlingsbekämpfers präsentiert, das speziell für dessen Bedürfnisse eingerichtet wurde. Zur Begrüßung wurde das ernste Thema Versicherung angesprochen. Die Provinzial schickte ihren Mitarbeiter Uwe Steinberg, der die anwesenden Betriebsleiter für das Thema Versicherungsschutz
sensibilisierte. Anschließend stellte er sich den zahlreichen Fragen.
Quelle: DpS 12/2016, Pia-Kim Schaper


Moseltagung, Gewitzter Traditionsbruch (6)

PDF DownloadVom ersten Tag an legten die  Macher der Moseltagung viel Ehre ein in Bezug auf das Unterhaltungsprogramm. Diesmal war es besonders gelungen. Sogar die Abkehr vom Traditionsfeuerwerk wurde zur coolen Aktion. Daumen hoch für den Ideenreichtum.

Der Highlight-Vortrag des bekannten Verkaufscoachs und Verkaufstrainers Tobias An allerdings zog reichlich Publikum an. Ganz gleich, wie wichtig und anspruchsvoll die eigene fachliche Qualifikation für Schädlingsbekämpfer ist, letztlich kommen bei der Moseltagung vor allem Unternehmer und nicht reine Techniker zusammen und die wissen genau, wie entscheidend auch verkäuferische Qualitäten für den unternehmerischen Erfolg sind. Entsprechend gefragt war das Angebot.

Esra und Patrick Michels von der Firma EPM bestritten gemeinsam mit Wolfgang Holocher ein Produktseminar. Die drei stellten die aus ihrer Sicht spannendsten Produkte aus ihrem Angebot vor. Besondere Aufmerksamkeit erregte dabei ein Hochleistungslaser zur Vergrämung von Tauben. Nur kurz vor deren Sitzplatz gestrahlt soll es die Tauben für lange Zeit vertreiben. Mancher im Publikum hatte bereits ein solches Gerät ausprobiert und konnte die Wirksamkeit des spontanen Vertreibungseffektes tatsächlich bestätigen. Was die Nachhaltigkeit betrifft, blieben allerdings viele skeptisch. Esra und Patrick Michels wussten von ihrem persönlichen Test ausgesprochen positiv zu berichten. Die Tauben seien immer noch nicht zurückgekehrt.

Quelle: DpS 12/2015, Dagmar Rose


Moseltagung, die Fünfte - Austausch und Weiterbildung für Unternehmer (5)

Das bewährte Konzept:
Drei Seminarräume, in denen dreimal dieselben Seminare stattfinden. So hat jeder Teilnehmer die Gelegenheit, sämtliche Seminare wahrzunehmen und zwar in überschaubar großen Gruppen. Über das Seminarprogramm hinaus sorgt der Veranstalter, unterstützt durch seine Partner Provinzial, Zapi und EPM, für ein ab-wechslungsreiches Programm, dessen Highlight jeweils ein Gala-Dinner mit Showprogramm und Feuerwerk ist, für die Unterhaltung der Gäste.

Großes Thema Vorsorge – personell, finanziell, gesundheitlich
Wollte man den inhaltlichen Schwerpunkt der diesjährigen Seminare – Produktvorstellungsvorträge einmal ausgeklammert – in einem Wort zusammenfassen, wäre „Vorsorge“ passend. Verschiedene Aspekte, die ein Betriebsmanagement vorsorgend frühzeitig in sein Kalkül ziehen muss, wurden von mehreren Referenten erläutert.

Software-Lösung für Gefährdungsbeurteilung, Betriebsanweisungen, Unterweisungen und mehr
Als absolutes Highlight hatten die Veranstalter einen Vortrag über ein EDV-basiertes Modul für betriebliches Gefahrstoffmanagement angekündigt. Wobei hier weniger der Vortrag als solcher gemeint war, sondern vor allem das damit verbundene Angebot an alle Schädlingsbekämpfer.

Quelle: DpS 12/2014, Dagmar Rose


Information und Diskussion – Kontrovers und Offen (4)

DPSDiskussionen und Nachfragen überall und sowohl innerhalb der Workshop-Angebote als auch in den Pausen – die Moseltagung hatte mit ihren Themen offenbar ins Schwarze getroffen. Ganz besonders zum Thema Risikominderungsmaßnahmen war der Austausch sehr lebhaft.
Zum vierten Mal mittlerweile haben die DSV-Landesverbände NRW und Südwest zur Moseltagung eingeladen. Die Tagung ist offen für alle interessierten Schädlingsbekämpfer, jedoch inzwischen so ausgebucht, dass man früh reservieren muss, um dabei zu sein zu können…..

Podiumsdiskussion „Hygienebarometer“
Teilnehmer der Diskussion waren Michael Bäuml, ein Lebensmittelkontrolleur, Benjamin Keßner und Kai Scheffler, beide Geschäftsführer von Schädlingsbekämpfungsfachbetrieben, sowie Horst Riese, Geschäftsführer des Jakobsberg Hotel- und Golfresorts, der gleichzeitig auch in der DEHOGA organisiert und engagiert ist. Werner Steinheuser moderierte die Diskussion…..

Risikominderungsmaßnahmen in der Praxis
Dass dieses Thema ganz besonders viele Teilnehmer interessieren würde, war absehbar. Martin Claus, Kai Scheffler und Peter Glaß hielten Kurzvorträge rund ums Thema, die jeweils im Anschluss und wenn es „brannte“, auch mal zwischendurch, engagiert diskutiert wurden. Eines wurde gleich zu Beginn des Workshops klargestellt: Es sollte nicht schwerpunktmäßig darum gehen, zu diskutieren, ob die RMM gerecht, gut, schlecht oder rechtmäßig sind, sondern vor allem darum, wie eine praktische Umsetzung aussehen könnte, egal wie man die RMM inhaltlich oder im Hinblick auf ihre Durchsetzbarkeit bewertet…..

Feier-Abend
Traditionell großen Wert legen die Moseltagungsorganisatoren auf ein attraktives Unterhaltungsprogramm und eine Seminar Umgebung, die auch den mitgereisten Familien oder Partnern etwas parat hält. Und so war diesmal die Wahl auf ein Hotel- und Golfresort in Boppard am Rhein gefallen, das einiges an Freizeitbeschäftigung wie auch an Wellness zu bieten hatte. Nach zwei gut gefüllten Weiterbildungstagen erwartete die Tagungsteilnehmer ein Abendprogramm mit Dinnerbuffet, Show und Musik, das aufgrund eines Ausfalls extrem kurzfristig umgeplant werden musste, aber dennoch gut beim Publikum ankam und einen sehr gelungenen Abschluss der Moseltagung darstellte.
Wieder gehörte auch ein Feuerwerk zu diesem Feier-Abend im wahrsten Sinne. Nicht von irgendwem, sondern von einem mehrfachen Musikfeuerwerkweltmeister.

Quelle: DpS 12/2013, Dagmar Rose


Volles Programm – dolles Programm (3)

130 Teilnehmer trafen sich zur Moseltagung 2012 damit hat sich die Teilnehmerzahl  im Vergleich  zum Vorjahr wiederum erheblich erhöht …. Die Moseltagung ist grundsätzlich für jeden Schädlingsbekämpfungsbetrieb, für Mitglieder und Nichtmitglieder, egal aus welchem Bundesland offen . Die Tagung ist vor allem als Tagung für Firmeninhaber / Führungskräfte konzipiert. Inhaltlich soll sich die Moseltagung von anderen Branchentagungen abheben, in dem sie bewusst auf Themen setzt, die einerseits eher selten geboten werden – jedenfalls in der Intensität – und anderseits den Schädlingsbekämpfern als Unternehmer und Führungskraft ansprechen…..

Organisatorisch setzten die Veranstalter auf das bewährte Konzept sich wiederholender paralleler 3 Seminarblöcke…..
Alle drei Blöcke liefen insgesamt 3 mal, so dass jeder Teilnehmer die Chance hatte sämtliche Blöcke wahrzunehmen.

Wer intensiv tagt, hat Abends Lust auf ein richtig schönes Programm. Und was das betrifft scheinen die Veranstalter einen gewissen Ehrgeiz zu haben immer noch eins drauf zu setzen…. Wer TV Comedy schaut kannte die Gesichter, eine Live Band, eine professionelle Moderatorin Nadine Pungs, die charmant und frech durch das Programm führte und dann auch noch das schon traditionell große Feuerwerk zum Abschluss des Gala Abend. Mehr geht kaum!

Quelle: DpS 12/2012, Dagmar Rose


Und schon wieder Gut -(2)

Moseltagung die Zweite

Das Organisationsteam der Landesverbände NRW und Südwest Roland Schneider, Werner Steinheuser und Martin Claus, hat eine von A-Z sorgfältig und mit Liebe zum Detail geplante Mischung aus Weiterbildung, Entspannung und gelungener Unterhaltung auf die Beine gestellt. An die 100 Gäste hatten sich zur Tagung angemeldet, waren aus verschiedenen Bundesländern angereist und hatten dafür wie die Organisatoren aus den Gesprächen mit den Gästen erfuhren, dank der guten Erreichbarkeit des Veranstaltungsortes maximal 4 Stunden benötigt…..

Das Weiterbildungsprogramm mit seinen Themen…bot für jedermann gute Einstiegsmöglichkeiten sowohl für den Vorinformierten als auch für denjenigen, der sich erstmalig intensiver mit dem Inhalt auseinander setzen wollte.

Quelle: DpS 12/2011, Dagmar Rose


Furioser Start (1)

 

Selten kann man eine Veranstaltung als „vom Start weg erfolgreich“ bezeichnen – bei der Moseltagung kann man. Die Eckdaten: fast 60 Teilnehmer, 14 Vorträge, 7 Referenten, 2 Landesverbands-Sitzungen und ein ganz anderer Festabend. Die Vorstände der Landesverbände NRW und Südwest haben die Moseltagung extra für die Unternehmer konzipiert und sehr arbeitsteilig umgesetzt. In Treis-Karden an der Mosel fand die erste Moseltagung gut besucht statt. Kern war der Samstag mit drei parallel laufenden Themenblöcken, die nachmittags wiederholt wurden: Jeder Teilnehmer konnte sich also zwei verschiedenen Themen á 3 Stunden widmen. Bei „Arbeitspsychologie“ mit Daniela Sarrazin ging es um die Zusammenarbeit in Familienbetrieben, Betriebsnachfolge und Kommunikation. Also eher um Themen, die selten explizit angesprochen werden, die aber enorm wichtig für Erfolg und Wohlbefinden sind. Dr. Wolfgang von Wiese und Martin Claus informierten über „QM-Systeme“. Dr. von Wiese breitete die verschiedenen QM-Ansätze und ihre Anforderungen an die Schädlingsbekämpfer aus. Perspektiven als IFS-Auditor und QM-Beauftragter ergänzten die Diskussionen mit den Teilnehmern. Martin Claus referierte kurz über die Möglichkeiten, die Anforderungen mit Papier oder EDV umzusetzen. Im Seminar „Recht, Betriebsführung und mehr“ ging es um Mottenbekämpfung mit Ulrich Lachmuth, Hygienedienstleistungen mit Robert Diede, AGBs mit Manuela Schiemann sowie Datenschutz mit Werner Steinheuser. Insgesamt war es ein straffes, fundiertes Programm, das die Teilnehmer abends ziemlich ausgelaugt entließ. Am Nachmittag fanden die zwei Landesverbands-Sitzungen statt.

Der Festabend

Hoch oben auf der Burg Pyrmont in einem Nebengebäude fand der Festabend als sehr gelungener Schluss der Moseltagung statt. Die Superstimmung, die sich im Laufe des Abends entwickelte, lässt sich für Nichtteilnehmer kaum beschreiben. Christian Schiffer als Comedian lockerte alle Lachmuskeln, Tim Sander sang Evergreens von Frank Sinatra, Dean Martin und ähnlichen nach. Alles sehr unterhaltsam, abgerundet vom Buffet „Wild und Wald“. Unbestrittener Höhepunkt war das nächtliche Feuerwerk, bei dem das 60-jährige Jubiläum des DSV den feuerspeienden Abschluss bildete. Anschließend prasselte eine Woge von Glückwünschen und Dankesreden auf die Veranstalter nieder, bevor der Austausch zwischen den Kollegen wieder Oberhand gewann. Nach dem Erfolg kündigten die Veranstalter an, für 2011 die nächste Moseltagung anzugehen.

Quelle: DpS 11/2010, Jan-Klaus Beckmann
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